Musikkritik: Ella Hartwig – Lieber Opa, im Nagamag Magazin

„Ella Hartwig teilt auf raffinierte Weise und mit herzerwärmendem Geist ihre Gedanken über ihre Verbindung mit älteren Verwandten. Wir können nicht aufhören alt zu werden und auch alte Menschen werden älter. Diese faszinierende Acoustic-Single lässt Sie erkennen, wie tief Ihre Liebe zu Ihren Familienmitgliedern ist.“

Der Künstler sagte über dieses Lied:

“”Dear Grandpa” ist eine Ballade, die direkt aus dem Herzen kommt und sich darauf bezieht, dass wir unsere Großeltern vermissen und sie während des Lockdowns nicht besuchen können. Das Lied ist inspiriert vom Tod der verstorbenen Frau meines Opas, in dem ich ausdrücke, wie dankbar ich bin, dass ich sie besucht habe und spielte ihnen ein Lied auf meiner neuen Gitarre, bevor sie starb.Meine Lieblingszeile ist: „Es hat sich ein bisschen geändert, jetzt, wo wir alle erwachsen sind.“ Es bezieht sich darauf, dass alle immer sagen, dass die Kinder erwachsen werden, aber leider unsere Großeltern wachsen auch älter. Das Veröffentlichungsdatum war der 6. Februar, das ist der Geburtstag meiner Mutter, aber auch meiner Oma, die den Song inspiriert hat. Die ursprüngliche Inspiration kam von der Zeile „Alle Teppiche in deinem Haus waren aufgerollt“, was mir aufgefallen ist Mein Besuch, dass sich das Zuhause verändert hatte – die Teppiche waren aufgerollt worden, weil sie krank wurde und sie wegen Mobilitätsproblemen aufrollen musste.

linktr.ee/ellahartwig



Video Details:
Title : So ist das Vanlife wirklich Wohnen im ausgebauten Transporter Campus Magazin BR
Artist Name : Bayerischer Rundfunk
Duration : 07:23
Video Size : 10.14 MB
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Wie ist das Vanlife wirklich? Hinter #vanlife steckt die Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit. Wer in sozialen Netzwerken nach dem Hashtag sucht, findet gut gelaunte junge Menschen, die mit ausgebauten Bussen an tolle Orte reisen. Aber: Klappt der Trend auch im deutschen Unialltag?

In Jans Zuhause gibt es so ziemlich alles, was man im Alltag braucht: eine Küche samt Backofen, eine gemütliche Sitzecke, ein großes Bett, eine Toilette und einen Keller für Longboards und Surfbretter. Und: Sein Zuhause hat vier Räder. Seit eineinhalb Jahren wohnt der Maschinenbaustudent in seinem ausgebauten Bus. „Gerade kann ich mir nichts anderes vorstellen“, sagt Jan. Er studiert an der Fachhochschule in Schweinfurt Maschinenbau – und ist Vollzeit-Vanlifer.

Mit #vanlife werden bei Instagram und Co. Fotos beschrieben, auf denen meist schön ausgebaute Busse, fröhliche junge Menschen und viel Natur zu sehen sind. Sommer, Sonne, Sonnenschein. Alternativ: eine dampfende Teetasse vor winterlicher Kulisse – getrunken bei offener Tür und Minusgraden.

Rechtslage bei der Stellplatzsuche

Die rechtliche Lage dazu ist in Deutschland ein bisschen kompliziert. Parken darf man überall, wo es die Straßenverkehrsordnung oder Schilder nicht verbieten. Und übernachten ist ok, solange keine Anwohner belästigt werden. Deshalb suchen sich Jan und Neele regelmäßig neue Stellplätze.

So klappt es mit der Körperhygiene im Bus

Die beiden werden immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert, zum Beispiel beim Thema Körperhygiene. Neele duscht in der kalten Jahreszeit bei Freunden. Jan im Fitnessstudio. Er hat eine Chemietoilette im Bus und für den Abwasch einen 20-Liter-Wassertank. In den wärmeren Monaten nutzen beide ihre Außenduschen.

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Und einen Vorteil hat es, dass man so außergewöhnlich wohnt: „Ich habe das Gefühl, dass ich durch mein Leben im Bus sogar schneller Leute kennengelernt habe“, sagt Neele. „Als ich erzählt habe, dass ich in meinem Van wohne, haben mir direkt einige Kommilitonen angeboten, dass ich bei ihnen duschen darf“. Auch sonst ist sie viel unterwegs: Kochen bei Freunden, Konzerte, Treffen der Musikstudierenden im Unikeller.

Ist ein Leben im Bus günstiger als ein WG-Zimmer?

Ob das Leben im Van wesentlich günstiger ist als ein WG-Zimmer oder eine kleine Wohnung, hängt von einer Reihe von Faktoren ab: Wie hoch sind die Mietpreise in der jeweiligen Stadt? Wie hoch ist der Wertverlust des Autos? Welche Kosten fallen für den Ausbau an? Welche für Versicherungen? Gibt es Stellplatz-Gebühren? Neele hat ausgerechnet, dass es ungefähr aufs Gleiche rauskommt. Jan spart durch sein Leben im Bus. Wobei der Kostenfaktor für beide nicht an erster Stelle steht, sondern das Gefühl, frei im Bus zu leben.

Wie alltagstauglich ist das Vanlife?

Der Vanlife-Trend ist Uni-alltagstauglich, unter bestimmten Voraussetzungen. „Man muss schon recht unkompliziert sein“, sagt Jan. Ewig wird er nicht im Bus wohnen. „Irgendwann kommt ja dann auch vielleicht eine Familie.

Das Leben im Bus hat Neele eine Sache recht deutlich gemacht: „Man merkt, wie wenig man eigentlich braucht.“ Nur eine Sache würde sie anders machen: ein Fahrzeug mit einer besseren Isolierung kaufen. Bei niedrigen Temperaturen wird es in ihrem Van sehr kühl. „Aber, auch wenn ich nachts friere: Es gibt keinen Ort, an dem ich mich mehr Zuhause fühle.“

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Autoren: Sabine Pusch und Martin Moser

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